12. Juli 2007 von Thomas Niegisch

Es war ein Tag, an dem der Wind dem Schiff seine Stärke abverlangte. Nachdem die Mannschaft von PricewaterhouseCoopers, durch Kaffee gestärkt, an Bord kamen, ging es mit 16 Bottern raus auf das Eemmeer. Das Wetter war durchwachsen und zeigte sich von lebendig, vielfältigen Seiten.

Unserer standhafte Mannschaft machte dies jedoch nichts aus. Sie waren komplett ausgerüstet, von Windjacken und Regenschirmen über Bier, Wein, Jenever, Cola, Saft und Wasser bis zu Lachs-, Hering- und Aalbrötchen. Bei dieser für einen Botter ungewöhnliche Neigung des Schiffes, einer Knotenzahl zwischen 9 und 10, blieben die Leckereien nicht auf der Motorkiste stehen. Da wusste sich die Mannschaft auch recht schnell zu helfen, es wurde einfach schnell und begeistert gegessen und getrunken.
Das Ziel unserer Segeltour war Nijkerk, wo ein großes Festzelt mit einem vorzüglichen Buffet auf uns wartete. Wohl genährt und sehr entspannt fuhren wir am Abend zurück nach Spakenburg.
Da es auch für uns ein lebendiges und erlebnisreiches Vergnügen war, freuen wir uns auch bald Sie bei uns an Bord begrüßen zu dürfen?
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19. Juni 2007 von Thomas Niegisch

Es ist Freitag Nachmittag, die Sonne scheint, eine herrliche Brise weht als Bram de Graaf unser Schiff mit seinen Mitarbeitern und Kollegen zu einem Betriebsausflug auf dem Eemmeer betritt.
Auch für das leibliche Wohl sorgt Bram und hat für die Segeltour Nieuwe Haring, geräucherten Aal und Lachs mitgebracht. Dazu gibt es Weißbrot, Wasser, Saft, Bier, Wein und zu guter Letzt einen Beerenburger.
An der Hafenausfahrt werden die Segel gehisst und für die nächsten Stunden herrscht Ruhe und Gelassenheit, das ein oder andere Gespräch und auch der Gesang kommen nicht zu kurz.
Am Abend kehren wir zurück nach Spakenburg und Bram führt seine Mitstreiter noch in verschiedene Lokale.
Diese war eine Segeltörn mit viel Raum für Menschlichkeit und warmherzige Nähe, Entspannung und Gemeinschaft.
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14. Juni 2007 von Thomas Niegisch


Ongerweges ist ein Wort, das ich in keinem holländischem Wörterbuch finden kann, denn es ist ein Wort aus dem spakenburgischen Dialekt. Das Wort steht für Menschen mit Behinderung und ist abgeleitet von dem Wort ongerweg, was übersetzt unterwegs heißt, Menschen wie ich und du, eben unterwegs.
Um diese Menschen zu unterstützen, damit sie ein eigenes Heim haben und eigenes betreutes Leben führen können, wird der Pokal ausgetragen. Die Skipper fahren mit ihren traditionellen Bottern, ohne Entgelt, und die Einnahmen aus dieser Segelregatta kommen ausschließlich den Ongerweges zugute.
In diesem Jahr sind mein Schiff und ich ein sehr gutes Team, denn die EB 61 hat mit der fantastischen Mannschaft von Keijser Capital und addvalue FUND aus Amsterdam den Pokal gewonnen.
Wir hatten unheimlich viel Spaß und das Gefühl als Erster durchs Ziel zu gehen krönte den auch vom sonnigen Wetter und idealen Windverhältnissen unterstützten, fantastischen Tag .
An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank der tollen Mannschaft.
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9. Juni 2007 von Thomas Niegisch

Ein Tag zum studieren für die Lehrer des OBS „De Tjotter“ aus Lelystad. Bis zu dem Zeitpunkt, da die Lehrer die drei Botter bestiegen, dachten sie noch, sie würden eine zweistündige Wanderung machen. Doch weit gefehlt. Sie mussten ihren Teamgeist beweisen und eine Wettfahrt mit einem Botter gewinnen.
Gewinnen kann immer nur einer. Das Team auf der EB 61, sie waren de blauwe, war besonders konzentriert und packte sehr gut mit an, sodass sie Sieger wurden, was anschließend bei de Mandemaaker beim Kaffee gefeiert wurde. Auf der HN 3 waren de wite auf dem zweiten Platz und auf der BU 12 de geele auf dem dritten Platz.
Vielleicht hören wir ja, wie sie es am nächsten Tag ihren Schülern berichtet haben.
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5. Juni 2007 von Thomas Niegisch

Ein Tag voll Freude mit Sonne und prächtigem Wind, so wurde das Steuer- und Wirtschaftsberater Büro Boon aus Appeldoorn am 2. Juni in Spakenburg empfangen.
Die Mitarbeiter und Direktoren wurden auf drei Botter eingeteilt und auf ging es mit einem köstlichen Catering vom Restaurant de Mandemaaker aufs Eemmeer. Die Mannschaften fassten in Falle und Schoten, die Segel wurden gehisst. Es wurde sportlich gesegelt. Raus zur Insel de dode Hond, die an Steuerbord zu umrunden war und wieder zurück zum Hafen von Spakenburg.

Die EB 61 erreichte als erster Botter die Insel, gefolgt von der BU 101 und EB 51. Durch günstigere Winde schaffte die BU 101 die EB 61 auf der Rückseite der Insel zu überholen. Nun wurde mit großem Können getrickst, sodass die EB 61 auf der Luvseite der BU 101 nicht passieren konnte. Dieses Hakenschlagen nutze die EB 51 aus, sodass sie sich noch heftig in die Wettfahrt einmischen konnte.

Nach drei Stunden wurde abgeblasen, zurück in den Hafen und beim gemeinsamen Abendessen im Restaurant de Mandemaaker wurde noch so manches Seegarn gesponnen.
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30. Mai 2007 von Thomas Niegisch

Heute, am 26. Mai hatten wir das Erlebnis der besonderen Art. Eigentlich hatte das Abenteuer schon gestern begonnen. Einfach so und ohne besonderes Ziel segelten wir von Spakenburg los, Richtung Muiden.
Wir hatten guten Wind und waren glücklich ein langes Pfingstwochenende vor uns zu haben. Schnell kamen wir voran und hatten bald schon die Hollandse Brug hinter uns gelassen. Da wir diesmal keinen Hafen ansteuern wollten, war schon klar, dass wir an einem lauschen Platz irgendwo vor Anker gehen würden. Der Himmel zog sich zu und wir vermuteten, dass das angekündigte schlechte Pfingstwetter sein würde, um also nicht völlig überrascht zu werden, suchten wir kurz vor Muiden einen Ort zum Anlegen, bzw. zum Ankern. Wir entdeckten eine kleine Insel, an der schon einige Schiffe angelegt hatten und für uns kein Platz mehr zu entdecken war. Wir umsegelten einen Teil der Insel und fanden einen geeigneten Ankerplatz. Weiterlesen »
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29. Mai 2007 von Thomas Niegisch

Es ist Samstag, der 19. Mai, ein herrlicher Tag. Sonne, ein schöner, kräftiger Wind, der allen Beteiligten viel Konzentration für den Zuidwalwettstreit abverlangt. Die Regatta war sehr gut organisiert und begann mit einem Ankerstart. Unsere Ankerboje lag auf Platz 36, also am Ende des Feldes der insgesamt 38 Botter.

Der gestreckte Kurs musste zwei mal gesegelt werden. In der zweiten Runde hatten wir uns bis ans vordere Feld herangesegelt. Durch einen taktischen klugen Kurs schafften wir sogar kurzeitig die Spitze zu ersegeln, was uns dann bis zum Ziel nur noch die VD 153 und die BU 20 streitig machten. Beide Botter, mit ihren Skippern, sind sehr regattaerfahren und etwas übertakelt, das heißt, sie haben unproportional große Segel. Da sie fehlerlos segelten, hatten wir realistischer Weise keine große Chance und freuen uns so über den erreichten dritten Platz! Die AM 1, ebenfalls recht übertakelt konnten wir zum zweiten mal schlagen.

Die stolze Mannschaft der EB 61 von hinten links, fotographiert von meiner lieben Partnerin Uta:
Wijnand Bonneveld, Arres Huijgen, Rudergänger Aart van Diermen, André van Diermen, Casper Kulewijn, Michiel Nieuwboer und in der vorderen Reihe, Aart Huijgen und Skipper Thomas Niegisch, mit einem herzlichen Dankeschön.
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25. Mai 2007 von Thomas Niegisch

Seit über dreißig Jahren wird diese Regatta ausgetragen. Wir waren als Reserveschiff eingeteilt und hatten deshalb keine Mannschaft. Als Tom Petri von der EB 51 dies hörte, bot er mir sofort an mit mir zu tauschen. Vielen Dank, lieber Tom.
Die Besatzung der EB 61, die aus Aart van Diermen, Aart Huijgen und mir und meiner lieben Partnerin Uta bestand, bekamen die Gruppe Ongerweges 2. Es sind Menschen mit einer Behinderung, die sich in einer betreuten Wohngemeinschaft ihr Erwachsenenleben eingerichtet haben, da sie teilweise auch selbstständig ihren Alltag gestalten können.
Es sollte ein ganz wunderbarer, beglückender Tag werden. Diese lieben Menschen strahlten uns mit ihrer Erwartungsfreude und Begeisterung an, dass wir bis in die Haarwurzeln berührt und motiviert waren unser Bestes zu geben.
Der Ankerstart klappte sehr gut, wir hatten Startplatz 36 und so war unsere Aufgabe das Feld von hinten aufzuholen. Dies gelang uns, wir konnten einen taktisch sehr guten Kurs nehmen. Vor der letzten Wendetonne lagen wir an Platz 2, als uns die AM 1 diesen Platz streitig machen wollte. Mit einem bravourösen Manöver um diese Tonne konnten wir den Angriff abwehren und so durchfuhren wir die Ziellinie als Zweiter.
Unser Erfolg wurde gekrönt von der unbändigen Freude der Gruppe, die mit dem preis im Arm mit uns begeistert tanzten. Für uns war es ein Moment tiefer innerer Berührtheit, Anteil zu haben an so viel unbefangener Glückseligkeit.
Dafür hatte es sich gelohnt, sich so anzustrengen. Einen innigen Dank diesen so besonderen Menschen.
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25. Mai 2007 von Thomas Niegisch

Der 15. Mai war der Sponsorentag des SV Spakenburg, unter Kundigen die „Blauwe“, die sich mit den ansässigen „Rode“ ( v.v. Ijsselmeervogels) immer kräftig kabbeln.
Ich hatte mit meiner EB 61 die Firma EHI Stolle B.V. an Bord. Der Direktor Jan Huigen hatte seine schlagkräftige Mannschaft mitgebracht und so konnte ich mich ganz auf das Steuern des Schiffes konzentrieren, alles andere machte Jan Huijgen in einer bravourösen Art mit seinen Mitarbeitern.
Den fliegenden Start hatte ich etwas verpatzt, 28 14-Tonner-Botter wollten die Startlinie als erster queren und so räumten wir das Feld von hinten auf, was uns auf einen sehr guten sechsten Platz brachte, fünf Minuten nach dem Ersten. Der SV Spakenburg hat auf seiner Website sehr schöne Fotos von dieser Botterrace veröffentlicht.
Vielen Dank an Jan Huijgen und seinen Mitarbeitern für diesen schönen, gelungenen Tag!
Ich würde mich freuen, auf ein neues gemeinsames Erlebnis mit dieser Truppe.
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25. Mai 2007 von Thomas Niegisch

Zum 6. mal veranstaltete Johan Neeskens den Botterrace als Auftakt für eine Sponsorenveranstaltung um behinderten Kindern damit zu helfen und sie tatkräftig zu unterstützen.
Es war ein sehr schöner Tag, der Wind war prächtig, die Sonne zeigte sich von ihrer schönen Seite und die Firma Midreth BV loste die EB 61. Sie war vertreten durch zwei sehr nette Herren und zehn ausgelassene und fröhliche Frauen. So waren Skipper und Besatzung immer bestens motiviert. Diese tolle Truppe machte den Tag zu einen besonders entspannenden Regattaerlebnis.

Mit diesem Team belegten wir einen hervorragenden dritten Platz von fünfunddreißig Bottern und so manch ein würdiger Blick wurde uns zuteil. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an die sehr netten Menschen der Midreth BV
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